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EINFÜHRUNG: In Ermangelung einer Heilung wird Demenz oft durch die Minimierung von Risikofaktoren, die zur Lebensqualität (QOL) beitragen, behandelt. Die Einstellungen gegenüber Demenz bei älteren Erwachsenen können sich von denen jüngerer Erwachsenen unterscheiden. Ziel war es, eine systematische Übersicht der Literatur durchzuführen, um zu bestimmen, wie die Lebensqualität bei Erwachsenen ab 65 Jahren mit Demenz bewertet wurde, und Faktoren zu identifizieren, die die berichteten Werte beeinflussen. METHODEN: Eine systematische Übersicht über Volltextartikel zur Lebensqualität bei älteren Erwachsenen mit Demenz, die von Januar 1995 bis September 2020 in englischer Sprache veröffentlicht wurden, wurde unter Verwendung von PubMed und PsycINFO durchgeführt. Wir schlossen Studien ein, die die Lebensqualität bewerteten und Teilnehmer ab 65 Jahren einbezogen. Die Studien wurden von zwei unabhängigen Gutachterpaaren auf die Einschlusskriterien geprüft. Wir bewerteten die Qualität der Studien mithilfe der Kritischen Bewertungscheckliste des Joanna Briggs Institute. Die Merkmale und Ergebnisse der Studien wurden zusammengefasst. Die Analyse erfolgte durch narrative Synthese. Wir identifizierten soziale und klinische Faktoren, die die Lebensqualitätswerte beeinflussen. ERGEBNISSE: Von den 1.010 identifizierten Artikeln erfüllten 19 die Einschlusskriterien. Diese 19 Studien umfassten 6.279 Personen mit Demenz, mit Stichprobengrößen von 32 bis 1.366. Das Durchschnittsalter der Teilnehmer lag zwischen 77,1 und 86,6 Jahren. Fünf Bewertungsinstrumente wurden identifiziert: Quality of Life in Alzheimer Disease (QOL-AD), Alzheimer Disease-Related Quality of Life (ADRQL), Quality of Life in Late-Stage Dementia (QUALID), QUALIDEM (ein demenzspezifisches Lebensqualitätsinstrument) und DEMQOL (gesundheitsbezogene Lebensqualität für Menschen mit Demenz). Die Selbstbewertung der Lebensqualität war höher als die Stellvertretenden Bewertungen. Faktoren, die die Selbstbewertung der Lebensqualität häufig beeinflussten, schlossen Depressionen, funktionale Beeinträchtigungen und Polypharmazie ein. Häufige Faktoren, die die Stellvertretenden Bewertungen beeinflussten, umfassten funktionale Beeinträchtigungen, das Vorhandensein neuropsychiatrischer Symptome, kognitive Beeinträchtigungen und Belastungen der Pflegepersonen. SCHLUSSFOLGERUNG: Bei der Bewertung der Lebensqualität bei Demenz können Selbst- und Stellvertretende Berichte einander ergänzen, um sicherzustellen, dass alle Perspektiven berücksichtigt werden.
Burks et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.