Key points are not available for this paper at this time.
Dieser Artikel untersucht, inwieweit sich die Identität der türkischen Außenpolitik in den letzten Jahren von einer ‚harten Macht‘ zu einer ‚weichen Macht‘ gewandelt hat. Dabei wird auch argumentiert, dass ein enger Zusammenhang zwischen dem Grad der Securitisierung von Themen und der Art der eingesetzten Macht besteht, ob sie hart oder weich ist. Wenn von Belang thematisierte Fragen securitisiert wurden, würde die Tendenz, harte Macht einzusetzen, zunehmen. Ein weiteres Argument ist, dass der Hauptunterschied zwischen diesen beiden Arten von Macht aus der Art der ‚Handlungslogik‘ resultiert, die das Verhalten der Akteure bestimmt. Wenn eine instrumentelle Handlungslogik vorliegt, das heißt, wenn das Ziel darin besteht, andere dazu zu zwingen, eine Kosten-Nutzen-Analyse durch Zwangs- oder Überredungsstrategien zu machen, kann man von harter Macht sprechen. Wenn das Ziel darin besteht, sicherzustellen, dass andere automatisch dem Führungsstil des Machtinhabers folgen, aufgrund der Anziehungskraft, die dieser für die anderen hat, kann man von der Existenz weicher Macht sprechen. Die Hauptschlussfolgerung dieses Artikels ist, dass jüngste interne und externe Entwicklungen zum Potenzial der weichen Macht der Türkei beigetragen haben.
Тарик Огузлу (Thu,) untersuchte diese Frage.