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Die Isolierung von genomischer DNA aus Blut beinhaltet typischerweise die Verdauung von Zellkernen mit einer Kombination aus Proteinase K und SDS, gefolgt von der Deproteinierung mit organischen Reagenzien wie Phenol und Chloroform. Zusätzliche Reinigungsschritte wie umfangreiche Dialyse, Ausfällung mit einer gesättigten NaCl-Lösung und/oder absolutem Ethanol sind dann erforderlich für die enzymatische Analyse der extrahierten DNA (1). Das hier beschriebene Isolationsverfahren ist sowohl einfach als auch schnell und beseitigt die Notwendigkeit für gefährliche organische Reagenzien. Die Methode umfasst die Inkubation von Zellkernen nur mit Proteinase K bei 65 °C. Es wurde gezeigt, dass Proteinase K aktiver auf denaturierten Proteinen ist und dass es sich nach prolongierter Inkubation bei 65 °C selbst inaktiviert (2). Infolgedessen kann die nach einer 2-stündigen Inkubation extrahierte DNA direkt für die enzymatische Analyse ohne zusätzliche Reinigung verwendet werden.
Grimberg et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.