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Dieser theoretische Essay betrachtet, wie die Institution Journalismus, die nun durch autoritäre Angriffe und andere Herausforderungen bedroht ist, konzipiert wurde, und schlägt eine Verfeinerung der bisherigen Definitionen vor: Eine Institution ist eine komplexe soziale Struktur – gebildet durch ein miteinander verbundenes Netzwerk von Regeln und Aktivitäten, Rollen, Technologien, Normen und kollektiven Bedeutungsrahmen – die zusammenarbeiten, um ihre Kohärenz, Beständigkeit und Wert zu erhalten. Geleitet von dieser allgemeinen Definition und um neuen institutionellen Formen des Journalismus speziell im hybriden Mediensystem besser Rechnung zu tragen, führe ich eine Typologie basierend auf zwei Dimensionen ein: Analyseebene und struktureller Schwerpunkt, nämlich ob auf traditionellen Nachrichtenorganisationen oder aufkommenden Zusammenschlüssen. Während ich ihre Rollen als Kritiker und Verfechter ausbalanciere, argumentiere ich, dass akademische Beobachter die institutionelle Stabilität, Kohärenz und den Wert nicht als selbstverständlich ansehen sollten, was frühere Perspektiven überbewertet haben, sondern vielmehr eine explizit normative Bewertung vornehmen sollten, wie unterschiedliche Strukturen zu diesen Qualitäten beitragen.
Stephen D. Reese (Thu.) hat diese Frage untersucht.