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Dieser Artikel behandelt ein Besucherforschungsprojekt, das 2017 im Melbourne Museum durchgeführt wurde. Ziel der Studie war es, ein besseres Verständnis für die Wahrnehmungen und Erfahrungen älterer Museumsbesucher zu gewinnen. Das Forschungsdesign des Projekts umfasste die Sammlung und Interpretation von Daten aus 39 halbstrukturierten Interviews und einer kurzen Umfrage unter 103 älteren Besuchern im Alter von 60 Jahren und älter. Ein bedeutendes Ergebnis war das Thema Museen als Orte intergenerationaler Erfahrungen: Besuche mit Enkeln waren ein wesentlicher Faktor dafür, dass ältere Menschen ins Museum kamen. Besonders bemerkenswert waren die qualitativen Interviews mit 19 älteren männlichen Besuchern. Vor dem Hintergrund der Bedenken über die Gesundheit älterer Männer und das Risiko sozialer Isolation nach der Rente deutet die Interpretation der Projektdaten darauf hin, dass Museen eine wertvolle Rolle dabei spielen können, diese spezifische Kohorte zu bedienen, die oft in der Programmgestaltung übersehen wird. Museen bieten einen Raum für solche Besucher, um eine sinnvolle und respektierte Rolle als Großväter zu übernehmen, in dem sie Beziehungen zu ihren Enkeln als Lehrer, Führer und Mitlerner pflegen können. Empfehlungen konzentrieren sich auf objektzentriertes Lernen als einen Programmansatz, um einprägsamere und bedeutungsvollere Erfahrungen für Großväter und Enkel, die gemeinsam Museen besuchen, zu schaffen.
Herron et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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