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HINTERGRUND: Die Prävalenz von Fettleibigkeit im Kindesalter hat weltweit zugenommen und hat alarmierende Ausmaße erreicht. Widersprüchliche Ergebnisse aus Studien und Übersichten haben eine endlose Debatte über die Rolle von SSBs bei der Entwicklung von Fettleibigkeit im Kindesalter angeheizt. ZIELSETZUNG: Diese Studie hatte zum Ziel, den Einfluss der Aufnahme von zuckerhaltigen Getränken (SSBs) auf den Body-Mass-Index (BMI), den Körperfettanteil (BFP) und den Taillenumfang (WC) bei Kindern zu bewerten. METHODEN: Datenbanken einschließlich PubMed/MEDLINE, Scopus, Cochrane Library, EMBASE und Web of Science wurden bis August 2021 durchsucht. Beobachtungsstudien, die die Beziehung zwischen der Aufnahme von SSBs und BMI, BFP und WC berichteten, wurden einbezogen. STATA Version 15 wurde zur Datenanalyse verwendet. ERGEBNISSE: Anstieg des BMI bei Kindern und Jugendlichen (WMD: 0,75; CI 0,35-1,15; p < 0,001). Darüber hinaus war eine hohe SSB-Aufnahme signifikant mit einem höheren WC assoziiert (WMD: 2,35 cm; 95% CI, 1,34, 3,37; p = 0,016) und BFP (WMD: 2,81; CI 2,21-3,41; p < 0,001). Es wurde kein Abweichen von der Linearität in der Dosis-Wirkungs-Meta-Analyse zwischen dem Konsum von SSBs und den Veränderungen in BMI, WC und BFP festgestellt. SCHLUSSFOLGERUNG: Ein hoher SSB-Konsum war mit einem erhöhten BMI, WC und BFP bei Kindern und Jugendlichen assoziiert. Weitere große prospektive Langzeitinterventionen werden empfohlen, um die beobachteten Zusammenhänge zu bestätigen.
Farhangi et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.