Key points are not available for this paper at this time.
Dieser Artikel untersucht, wie die Türkei ihre Verantwortung im Rahmen eines internationalen Flüchtlingsschutzregimes auf politischer Ebene umsetzt, und konzentriert sich speziell auf empirische Forschung zu den inländischen Reaktionen auf syrische Flüchtlinge. Während der Flüchtlingsschutz im Allgemeinen auf den Prinzipien der Humanität und des Non-Refoulement basiert, ist es komplex und situationsabhängig, wie er verstanden und umgesetzt wird. In der exponentiell wachsenden Literatur zu syrischen Flüchtlingen in der Türkei wird oft die politische Reaktion als selbstverständlich angesehen, ohne die Beziehungen zu den praktischen Umsetzungen zu beleuchten. Durch situative Analysen der Sekundärdokumente führt dieser Artikel Flüchtlingsschutzrichtlinien und -vorschriften ein und analysiert die inländischen Reaktionen in verschiedenen Bereichen in Bezug auf syrische Flüchtlinge. Diese kritische Bewertung zeigt, dass die Reaktionen der Türkei größtenteils humanitäre soziale Schutzmaßnahmen umfassen und an rechtlicher, auf Rechten basierender Schutz fehlt. Dies drängt syrische Flüchtlinge in ausbeuterische Situationen.
Çelik et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.