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In den Worten der Herausgeber Kato Hiroshi, John Page und Shimomura Yasutami zielt dieses Buch darauf ab, über vergangene Errungenschaften und Lektionen aus der 60-jährigen Geschichte der japanischen Auslandshilfe nachzudenken und in die Zukunft zu blicken, insbesondere auf die Rolle Japans in einem sich schnell verändernden Hilfskontext. Es stützt sich auf die Ergebnisse eines Forschungsprojekts, das vom Forschungsinstitut der Japan International Cooperation Agency (JICA-RI) durchgeführt wurde. Die Veröffentlichung des Buches kommt zur richtigen Zeit und signalisiert den Entschluss der JICA-RI, einen intellektuellen Beitrag zu globalen politischen Debatten an einem Wendepunkt der internationalen Entwicklung zu leisten. Weltweit suchte die internationale Gebergemeinschaft nach dem Entwicklungsrahmen nach 2015, der später zu den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs) geformt wurde, die beim Gipfel der Vereinten Nationen (UN) im September 2015 angenommen wurden. Inländisch markierte das Jahr 2014 den 60. Jahrestag der offiziellen Entwicklungshilfe (ODA) Japans, und das Außenministeriums hatte gerade mit der Ausarbeitung der neuen Entwicklungskooperationscharta begonnen, indem die ODA-Charta von 2003 überarbeitet wurde. Japan ist der erste nicht-westliche aufstrebende Geber mit einer frühen Geschichte erfolgreicher industrieller Aufholjagd. Daher halte ich es für angemessen und sinnvoll, dass Japan Lektionen aus seinen Hilfe- und Entwicklungserfahrungen für die aufkommende Entwicklungsagenda nach 2015 sowie für die eigene zukünftige Entwicklungspolitik vorbringt.
Izumi Ohno (Sun) hat diese Frage untersucht.