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Zahlreiche Forschungen zeigen, dass Menschen in verschiedenen geografischen Regionen psychologisch unterschiedlich sind. Der Großteil dieser Arbeiten kommt zu dem Schluss, dass es geografische Unterschiede in Persönlichkeit und Werten gibt, doch wurde wenig Aufmerksamkeit darauf verwendet, ein integratives Modell zu entwickeln, wie diese Unterschiede entstehen, persistent bleiben und auf geografischer Ebene Ausdruck finden. Ausgehend von Forschung in der Psychologie und anderen Sozialwissenschaften präsentieren wir ein theoretisches Modell der Mechanismen, durch die geografische Variation in psychologischen Merkmalen innerhalb von Regionen entsteht und anhält, und schlagen ein Modell vor, um die Prozesse zu konzipieren, durch die solche Merkmale in geografischen sozialen Indikatoren Ausdruck finden. Die vorgeschlagenen Prozesse wurden im Kontext von Theorie und Forschung zu Persönlichkeitsmerkmalen untersucht. Hypothesen, die aus dem Modell abgeleitet wurden, wurden mit Persönlichkeitserhebungen von über einer halben Million US-Bürgern getestet. Die Ergebnisse lieferten vorläufige Unterstützung für das Modell und offenbarten klare Muster regionaler Variation in den USA sowie starke Zusammenhänge zwischen staatlicher Persönlichkeit und geografischen Indikatoren für Kriminalität, Sozialkapital, Religiosität, politische Werte, Beschäftigung und Gesundheit. Insgesamt hebt diese Arbeit die potenziellen Erkenntnisse hervor, die sich aus der Einbeziehung makrotheoretischer Perspektiven in der Psychologie ergeben, und schlägt neue Wege vor, um Theorie und Forschung in mehreren Disziplinen der Sozialwissenschaften zu verbinden.
Rentfrow et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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