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KONTEXT: Interventionen zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit von Jugendlichen (ASRH) nutzen zunehmend Mobiltelefone, berichten jedoch möglicherweise nicht effektiv über die Evidenz. ZIEL: Strategien, Ergebnisse und die Qualität der Evidenz zur Verbesserung der ASRH durch den Einsatz von Mobiltelefonen mithilfe der kürzlich von der Weltgesundheitsorganisation veröffentlichten mHealth Evidence Reporting and Assessment (mERA) Checkliste zu bewerten. DATENQUELLEN: Systematische Recherchen in 8 Datenbanken nach begutachteten Studien, die von Januar 2000 bis August 2014 veröffentlicht wurden. STUDIENWAHL: Berechtigte Studien richteten sich an Jugendliche im Alter von 10 bis 24 Jahren und lieferten Ergebnisse von Mobiltelefoninterventionen, die darauf abzielten, die ASRH zu verbessern. DATENEXTRACTION: Die Studien wurden gemäß der mERA-Checkliste bewertet, die wesentliche mHealth-Kriterien und methodische Berichterstattungskriterien abdeckte. ERGEBNISSE: Fünfunddreißig Artikel erfüllten die Einschlusskriterien. Die Studien berichteten über 28 Programme, die auf mehreren Ebenen des Gesundheitsversorgungssystems in 7 Ländern tätig waren. Die meisten Programme (82%) verwendeten Textnachrichten. Im Durchschnitt wurden 41% der wesentlichen mHealth-Kriterien erfüllt (Spanne 14%-79%). Im Durchschnitt wurden 82% der methodischen Berichterstattungskriterien erfüllt (Spanne 52%-100%). Die Evidenz legt nahe, dass die Einbeziehung von Textnachrichten in Gesundheitsförderungskampagnen, Screening und Nachverfolgung von sexuell übertragbaren Infektionen sowie die Medikamenteneinhaltung zu einer verbesserten ASRH führen kann. EINSCHRÄNKUNGEN: Nur 3 Artikel berichteten über Evidenz aus Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen, sodass es schwierig ist, Schlussfolgerungen für diese Kontexte zu ziehen. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Evidenz über Mobiltelefoninterventionen für ASRH, veröffentlicht in begutachteten Zeitschriften, spiegelt eine hohe Qualität in Methoden und Berichterstattung wider. Im Gegensatz dazu ist die aktuelle Berichterstattung über wesentliche mHealth-Kriterien unzureichend, um mHealth-Interventionen zu verstehen, zu reproduzieren und auszuweiten.
L’Engle et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.