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Zusammenfassung Der Aufstieg der SAP R/3-Technologie hat eine Gelegenheit geschaffen, um sowohl auf organisatorischer als auch auf globaler Ebene Gleichheit in Informationen und Geschäftsprozessen sicherzustellen. SAP R/3 fungiert als Katalysator für die Informationsintegration innerhalb und außerhalb des organisatorischen Rahmens durch seine standardisierten Softwaremodule, während es gleichzeitig als Vehikel für den Transfer von bewährten Geschäftsprozessen arbeitet. Dieses Papier berichtet über eine Fallstudie einer gescheiterten Implementierung von SAP R/3 in Verbindung mit Bemühungen zur Geschäftsprozessreorganisation (BPR) bei einem großen Fertigungsunternehmen im Mittleren Osten. Sowohl die situativen als auch die kontextuellen Rahmenbedingungen der Implementierung werden beschrieben und analysiert. Die Lehren hinsichtlich der Faktoren, die zum Scheitern führten, und deren zukünftigen Auswirkungen werden im Licht der unterschiedlichen Erfahrungen mehrerer Unternehmen mit bewährten Praktiken erörtert. Das zentrale Thema des Papiers argumentiert, dass die Etablierung von Prozess- und Informationsgleichheit durch SAP R/3 stark von dem Ansatz abhängt, der zur Neugestaltung der Kern-Geschäftsprozesse verfolgt wird, sowie vom Grad, in dem sie mit anderen Geschäftskomponenten integriert wurden.
Al‐Mashari et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.