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Genetische Studien an neolithischen und bronzezeitlichen Skeletten aus Europa haben Beweise für starke population genetische Veränderungen zu Beginn und am Ende der neolithischen Periode erbracht. Um die Auswirkungen dieser Veränderungen in Süd-Mittel-Europa besser zu verstehen, analysieren wir 96 alte Genome aus der Schweiz, Süddeutschland und dem Elsass in Frankreich, die das Mittel-/Spätneolithikum bis zur frühen Bronzezeit abdecken. Ähnlich wie zuvor beschriebene genetische Veränderungen in anderen Teilen Europas aus dem frühen 3. Jahrtausend v. Chr. stellen wir die Ankunft von Abstammung in der Schweiz fest, die mit spätneolithischen Viehzüchtern aus der pontisch-kaspischen Steppe verbunden ist, bereits um 2860-2460 calv. Chr. Unsere Analysen deuten darauf hin, dass dieser genetische Umbruch ein komplexer Prozess war, der fast 1000 Jahre dauerte und hochgradig genetisch strukturierte Populationen in dieser Region umfasste.
Furtwängler et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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