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Depression wird mit einem Zustand der "beschleunigten Alterung" verglichen, und depressive Personen haben eine höhere Inzidenz verschiedener altersbedingter Krankheiten wie Herzkreislauferkrankungen, zerebrovaskulären Erkrankungen, metabolischem Syndrom und Demenz. Chronische Exposition gegenüber bestimmten verknüpften biochemischen Wegen, die stressbedingte Depression vermitteln, könnte zu "beschleunigter Alterung", Zellschäden und gewissen komorbiden Erkrankungen beitragen. In diesem theoretischen Überblick werden biochemische Mediatoren untersucht, darunter die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (z. B. Hyper- oder Hypoaktivierung von Glukokortikoidrezeptoren), Neurosteroide wie Dehydroepiandrosteron und Allopregnanolon, der hirnabgeleitete neurotrophische Faktor, Exzitotoxizität, oxidativer und entzündlicher Stress sowie Störungen des Telomer/Telomerase-Wartungssystems. Ein besseres Verständnis der Rolle dieser Mediatoren bei der depressiven Erkrankung könnte zu verfeinerten Modellen der Depression führen, zu einer Neudefinition der Depression als Ganzkörpererkrankung anstelle eines "psychischen Leidens" und zur rationalen Entwicklung neuer Klassen von Medikamenten zur Behandlung von Depressionen und den damit verbundenen medizinischen Komorbiditäten.
Wolkowitz et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.