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ZIELE: Berechnung der Energie- und Nährstoffaufnahme in 2 Regionen Alaskas und Beschreibung der Auswirkungen auf die Entwicklung chronischer Krankheiten unter einheimischen Alaskianern (AN). STUDIENENTWURF: Querschnittsbeobachtung; 10 Dörfer und 2 zentrale Gemeinschaften im ländlichen Alaska; 333 Teilnahmealter von 13 bis 88 Jahren. METHODEN: Ausgebildete Interviewer sammelten 24-Stunden-Ernährungsrückrufe über 4 Jahreszeiten. ERGEBNISSE: In beiden Regionen gaben die AN eine Kombination aus traditionellen einheimischen Lebensmitteln und Lebensmitteln aus Geschäften an; der Großteil der Energie stammt aus gekauften Lebensmitteln; ein hoher Anteil der Nährstoffe stammt aus einheimischen Lebensmitteln, insbesondere Protein, Eisen und Omega-3-Fettsäuren. Die durchschnittliche Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren aus Fisch und Meeressäugern ist über zwanzigmal höher als die der allgemeinen US-Bevölkerung. Die durchschnittliche Aufnahme von Protein, Eisen, Selen, Vitamin A, Vitamin C (Männer) und Folsäure (Männer) entsprach den empfohlenen Werten; die Aufnahmen von Kalzium und Ballaststoffen lagen unter den empfohlenen Werten; der Anteil an Kohlenhydraten und gesättigten Fetten (% Energie) überstieg die empfohlenen Werte. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Traditionelle Lebensmittel tragen weiterhin erheblich zur Nährstoffaufnahme in ländlichem Alaska bei. Ein übermäßiger Verbrauch einfacher Zucker könnte zum Anstieg von Fettleibigkeit und Diabetes beitragen. Niedrige Aufnahmen von Kalzium, Ballaststoffen, Obst und Gemüse könnten zur erhöhten Inzidenz von Krebserkrankungen des Verdauungssystems beitragen. Eine Betonung der positiven Aspekte einheimischer Lebensmittel und eine erhöhte Aufnahme von Obst, Gemüse und kalziumreichen Lebensmitteln sind erforderlich.
Johnson et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
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