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Das vergangene Jahrzehnt hat die Ausbreitung persönlicher digitaler Technologien in Schulen gesehen. Da viele Schüler und Lehrer jetzt Smartphones, Tablets und Laptops besitzen, initiieren Schulen Eins-zu-Eins- und „Bring Your Own Device“ (BYOD)-Politiken, um diese „persönlichen Geräte“ im Unterricht zu nutzen. Obwohl oft in Bezug auf mögliche Bildungs Vorteile und/oder organisatorische Risiken diskutiert, ist die tatsächliche Präsenz persönlicher Geräte in Schulen eher banal in ihrer Natur und Wirkung. Diese Arbeit stützt sich auf ethnografische Studien an drei australischen Gymnasien und beschreibt, wie die Verbreitung digitaler Geräte die alltäglichen Erfahrungen in der Schule beeinflusst hat. Insbesondere hebt die Arbeit die Wege hervor, auf denen Personal und Schüler die (un)angemessene Nutzung von Technologie verhandeln; die gewöhnlichen (statt außergewöhnlichen) Wege, auf denen Schüler ihre Geräte im Unterricht nutzen; und die gerätebezogenen Spannungen, die nun in Schulen beginnen zu entstehen. Anstatt eine radikal ‚transformative‘ Form von Schule darzustellen, betrachtet die Arbeit, wie die erhöhte Präsenz persönlicher Technologien in die bestehenden Mikropolitiken der Schulorganisation und -kontrolle aufgenommen wird.
Selwyn et al. (Thu.) haben diese Frage untersucht.