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HINTERGRUND: Erwachsene mit geringer Lesekompetenz können bei der Suche nach Gesundheitsinformationen im Internet auf Informationsbarrieren stoßen, unter anderem weil die meisten Gesundheits-Websites für einen optimalen Zugang mindestens das Leseniveau eines Highschool-Abschlusses erfordern. ZIEL: Ziel dieser Studie war es, 1) zu untersuchen, wie Erwachsene mit geringer Lesekompetenz selbstständig auf Gesundheitsinformationen im Internet zugreifen und diese bewerten, 2) Herausforderungen und Kompetenzbereiche bei den Internet-Suchfähigkeiten von Erwachsenen mit geringer Lesekompetenz zu identifizieren. METHODEN: Die Probanden (n=8) nahmen an einem Leseförderprogramm am Bidwell Training Center in Pittsburgh, PA, teil und lasen auf dem Niveau der 3. bis 8. Klasse. Die Probanden führten selbstgesteuerte Internetsuchen zu vorgegebenen Gesundheitsthemen durch, während sie ein Lautes-Denken-Protokoll anwendeten. Die Tastenanschläge und Kommentare der Probanden wurden mit der Bildschirmaufzeichnungssoftware Camtasia Studio aufgezeichnet. Die zur Suche nach Gesundheitsinformationen verwendeten Suchbegriffe, die auf jeder Website verbrachte Zeit, die Anzahl der aufgerufenen Websites, das Leseniveau der aufgerufenen Websites und die Antworten der Probanden auf Fragebögen wurden ausgewertet. ERGEBNISSE: Die Probanden beantworteten insgesamt 8 von 24 Fragen richtig. Sieben von 8 Probanden wählten bei der Beantwortung von Gesundheitsfragen „gesponserte Websites“ – bezahlte Webwerbung – gegenüber von Suchmaschinen generierten Links aus. Im Durchschnitt griffen die Probanden auf Gesundheits-Websites zu, die auf oder über dem Leseniveau der 10. Klasse verfasst waren. Standardmethoden zur Messung der Gesundheitskompetenz und zur Anregung der Probanden, Rückmeldungen zu Form und Inhalt der Websites zu verbalisieren, waren in dieser Population von begrenztem Nutzen. SCHLUSSFOLGERUNG: Diese Studie zeigt, dass webbasierte Gesundheitsinformationen ein Leseniveau erfordern, das einigen Erwachsenen mit geringer Lesekompetenz einen optimalen Zugang verwehrt. Diese Ergebnisse heben die erwachsene Bevölkerung mit geringer Lesekompetenz als potenzielle Zielgruppe für webbasierte Gesundheitsinformationen hervor und weisen auf einige Problembereiche hin, mit denen diese Personen bei der Nutzung des Internets und von Gesundheits-Websites zur Suche nach Informationen zu bestimmten Gesundheitsthemen konfrontiert sind.
Birru et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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