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ZIEL: Im Jahr 2000 akzeptierte ein Überweisungskrankenhaus im Gambia eine Spende von Sauerstoffkonzentratoren, um die Sauerstoffversorgung aufrechtzuerhalten. Die Konzentratoren gingen kaputt und wurden eingelagert. Eine Fallstudie wurde durchgeführt, um die Ursachen für das Problem zu ermitteln und Lehren zu ziehen, um sowohl die Sauerstoffversorgung als auch den Erfolg zukünftiger Gerätespenden zu verbessern. METHODEN: Eine technische Bewertung der Konzentratoren wurde von einem biomedizinischen Ingenieur mit entsprechenden Fachkenntnissen durchgeführt. Semi-strukturierte Interviews wurden mit Schlüsselpersonen durchgeführt, und Inhaltsanalysen sowie induktive Ansätze wurden angewendet, um die Geschichte des Vorfalls und die Gründe für das Scheitern zu konstruieren. ERGEBNISSE: Die Interviews bestätigten die Bedeutung technischer Probleme mit der Ausrüstung. Sie zeigten auch, dass der Spendenprozess fehlerhaft war und dass das Krankenhaus nicht über das Fachwissen verfügte, um die Ausrüstung zu bewerten oder zu warten. Die technische Bewertung ergab, dass alle Einheiten die falsche Spannung und Frequenz hatten, was zu Überhitzung und Ausfall führte. Anschließend wurde ein Spendenkomitee eingerichtet, um den Spendenprozess zu überwachen. Vor Ort wurde biomedizinisches Ingenieurwesen in Zusammenarbeit mit einem Partner aus dem Nichtregierungssektor (NGO) organisiert. FAZIT: Angemessene Spenden von medizinischer Ausrüstung, einschließlich Sauerstoffkonzentratoren, können für Krankenhäuser in ressourcenarmen Umgebungen von Nutzen sein, aber Empfänger und Spender müssen die Spenden aktiv verwalten, um sicherzustellen, dass die Spenden vorteilhaft sind. Erfolg erfordert Planung, technisches Fachwissen und lokale Beteiligung. Partner mit relevanten Fähigkeiten und Ressourcen werden möglicherweise ebenfalls benötigt. Im Jahr 2002 veröffentlichte die WHO Richtlinien für die Spende von medizinischer Ausrüstung, die Probleme ansprechen, die auftreten könnten. Diese Richtlinien sollten bekannt gemacht und verwendet werden.
Stephen R. C. Howie (Di,) untersuchte diese Frage.
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