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Zweck Der Zweck dieses Papiers besteht darin, eine Taxonomie zu entwickeln, wie Unternehmen das Supply Chain Risk Management (SCRM) in Bezug auf zwei grundlegende Ansätze umsetzen: der erste ergibt sich aus internen Maßnahmen und Abläufen innerhalb der Unternehmen und der andere umfasst interorganisatorische Maßnahmen, die mit externen Partnern der Lieferkette unternommen werden. Diese Taxonomie zielt darauf ab, die Leistung der Unternehmen hinsichtlich der Häufigkeit von Störungen in der Lieferkette vorherzusagen. Methode/Ansatz Eine Clusteranalyse von Umfragedaten von 908 Unternehmen aus 69 Ländern zusammen mit einer Varianzanalyse. Ergebnisse Die Analyse der Autoren zeigt eine klare Struktur von vier verschiedenen Mustern auf, wie Unternehmen Lieferkettenrisiken managen: passiv, intern, kollaborativ und integral. Die Autoren stellten fest, dass Unternehmen mit einer interorganisationalen Ausrichtung (kollaborativ und integral) die niedrigsten Stufen von Störungen in der Lieferkette aufweisen. Im Gegenteil, Strategien, die sich einfach darauf konzentrieren, eine größere Kontrolle über interne Abläufe zu haben, sind nicht energisch genug, um den Kaskadeneffekt einer Störung auf der Ebene der Lieferkette zu stoppen. Darüber hinaus deutet die ausgezeichnete Leistung der integralen SCRM-Strategien auch darauf hin, dass die Zusammenarbeit zwischen Käufern und Lieferanten die Wirksamkeit interner Pläne zur Geschäftskontinuität und Sicherheitsverfahren gewährleistet. Praktische Implikationen Manager sollten eine aktive Rolle dabei spielen sicherzustellen, dass die Disziplinen des Lieferkettenmanagements und des Risikomanagements gemeinsam weiterentwickelt werden. Offensichtlich wird ein Unternehmen versuchen, seine Abläufe durch interne Fähigkeiten unter Kontrolle zu bringen, wenn ein exogenes Ereignis zu einer Störung in der Lieferkette führt. Aber proaktiv im Voraus mit relevanten Partnern gestaltete SCRM-Strategien sind noch vorteilhafter. Originalität/Wert Erstens haben frühere Studien die Analyse des SCRM hauptsächlich auf die reaktiven internen Initiativen innerhalb eines Unternehmens beschränkt. Dieses Papier führt die SCRM-Literatur über den internen Fokus hinaus, indem es sowohl interne als auch interorganisatorische Anstrengungen berücksichtigt und, was noch wichtiger ist, ein einzelnes konfigurationsbasiertes Modell zur Analyse der Interaktionsmodi entwickelt. Zweitens gibt es nur wenige empirische Belege, die die aktuelle Situation des SCRM zeigen. Die Forschung zum SCRM war qualitativ eher als empirisch, insbesondere in globaler Hinsicht. Die Forschung schließt diese Lücke und zeigt basierend auf einem breiteren Spektrum der Stichproben, dass die empirischen Ergebnisse ein höheres Maß an Verallgemeinerbarkeit aufweisen.
Revilla et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.