Key points are not available for this paper at this time.
Die Multiobjective Optimierung in der Wasserressourcenplanung besteht darin, nicht vergleichbare Ziele innerhalb eines komplexen und dynamischen Prozesses abzuwägen. Die Multiobjective Optimierung erfolgt auf zwei Ebenen: zuerst auf einer Ingenieurebene, die als Entscheidungsunterstützungsphase bezeichnet werden kann, und dann auf einer Managementebene der Akzeptanz der Lösung. Die Optimierung auf der Ingenieurebene kann mittels eines kosteneffektiven Ansatzes durchgeführt werden, gefolgt von der Anwendung von Kompromissprogrammierung, die darin besteht, eine Kompromisslösung auszuwählen, die so nah wie möglich an einer idealen, aber nicht realisierbaren Lösung liegt. In diesem Beitrag wird diese kombinierte Methode auf die Gestaltung eines Wasserressourcensystems im zentralen Tisza-Einzugsgebiet in Ungarn angewendet. Die durch diesen Ansatz erzielten Ergebnisse werden mit denen von David und Duckstein (1976) sowie Keeney und Wood (1977) verglichen, die respektive ELECTRE und die Mehrattributnutzen-Theorie anstelle der Kompromissprogrammierung verwendet haben, um dasselbe Einzugsgebiet zu untersuchen. Die vorgeschlagene Methodologie ist in der Lage, zu einer der beiden unterschiedlichen Entscheidungen aus den anderen Studien zu gelangen. Eine kurze Diskussion möglicher Ansätze für die endgültige Auswahl eines alternativen Systems wird gegeben. Schlüsselwörter in diesem Papier sind Multiobjective Optimierung, Entscheidungsunterstützung, kosteneffektiver Ansatz, Kompromissprogrammierung und Entwicklung des Einzugsgebiets.
Duckstein et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.