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Ein Laborexperiment zur Untersuchung psychophysiologischer Reaktionen im Zusammenhang mit den Erinnerungen an Erfahrungen im Freizeitsport wurde durchgeführt. Vierundvierzig Probanden (41 % weiblich, Durchschnittsalter der Gesamtheit = 25,2 Jahre) erinnerten sich an eine aktive und passive Freizeitsporterfahrung sowie an eine negative stressige (Prüfungs-) Erfahrung. Die Erinnerungen wurden hinsichtlich physiologischer Reaktionen (Herzfrequenz, systolischer und diastolischer Blutdruck sowie Hautleitfähigkeit) und psychologischer Reaktionen (negative und positive Affekte) unter Verwendung eines Messwiederholungsdesigns verglichen. Insgesamt war die physiologische Aktivierung bei Prüfungen und aktiven Erinnerungen am größten, die positive Stimmung war bei aktiven Erinnerungen am höchsten und die negative Stimmung bei passiven Erinnerungen am niedrigsten. Die Ergebnisse wurden im Rahmen der Erregungstheorie interpretiert. Auswirkungen auf theoretische, angewandte und methodische Fragen in der Forschung zu Freizeitsport werden diskutiert.
Tarrant et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.