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HINTERGRUND: Praktiker missbrauchen routinemäßig Medikamente zur Säureunterdrückung auf allgemeinen medizinischen Stationen und setzen das Medikament unangemessen bei der Entlassung fort. ZIELE: (i) retrospektiv die Angemessenheit der Verwendung von Säureunterdrückung auf allgemeinen medizinischen Stationen zu untersuchen; (ii) die Patientenpopulation zu charakterisieren, die mit unnötiger Säureunterdrückung entlassen wird, und (iii) zu bewerten, ob Patienten, die mit unnötiger Säureunterdrückung entlassen werden, das Medikament langfristig fortsetzen. METHODEN: Retrospektive Chartsichtung von allgemeinmedizinischen Patienten, die über 6 aufeinanderfolgende Monate in einer stationären Lehranstalt aufgenommen wurden. ERGEBNISSE: Etwa 60 % der Patienten hatten keine Indikation für den Beginn der Säureunterdrückung, und 34 % dieser Patienten wurden mit dem Medikament entlassen. Der einzige unabhängige Prädiktor für die Fortsetzung der Säureunterdrückung bei der Entlassung war die längere Aufenthaltsdauer. Die multivariate Analyse konnte kein Merkmal identifizieren, das diese Patienten, die unangemessen mit Säureunterdrückung entlassen wurden, unterscheidet. Nach 3 und 6 Monaten Nachverfolgung blieben 80 % bzw. 50 % der Patienten ohne angemessene Indikation in der Säureunterdrückungstherapie. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Unsere Daten bestätigen, dass Praktiker routinemäßig allgemeinmedizinische stationäre Patienten ohne angemessene Indikation mit Säureunterdrückung beginnen. Viele dieser Verschreibungen werden bei der Entlassung aus keinem ersichtlichen Grund fortgesetzt, was zu ihrem langfristigen Missbrauch führt.
Zink et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.