Key points are not available for this paper at this time.
Zweck Der Zweck dieses Papiers ist es, die Lücke empirischer branchenübergreifender Forschung im Bereich des Managements der Unternehmensnachhaltigkeit und dessen Geschäftsfalls zu schließen. Design/Methode/Ansatz Neun Branchen (Energie und Gas, Versorgungsunternehmen, Luftfahrt, Automobil, Chemie, Pharmazeutik, Technologie, Finanzdienstleistungen sowie Lebensmittel und Getränke) werden hinsichtlich ihrer Umwelt- und Sozialprobleme, des Drucks, dem sie von ihren Stakeholdern ausgesetzt sind, und des daraus resultierenden Geschäftsfalls für Unternehmensnachhaltigkeit verglichen. Für diesen Ansatz wurde ein Mixed-Methods-Design eingesetzt, das halbstrukturierte Interviews mit Managern (Nachhaltigkeitsexperten, Geschäftsführern aus verschiedenen Funktionen) und externen Stakeholdern sowie Selbstbefragungsfragebögen (auch targeting Nachhaltigkeitsexperten und Geschäftsführern) um komplementäre quantitative Daten zu sammeln. Es war möglich, auf mehr als 400 Interviews und 1.100 Fragebögen zurückzugreifen. Ergebnisse Es wurde festgestellt, dass der Geschäftfall eindeutig branchenspezifisch ist und aus mehreren Gründen für Unternehmen schwierig aufzubauen ist: begrenzte Relevanz sozialer und ökologischer Risiken und Chancen für das Kerngeschäft der Unternehmen; zahlreiche und stark fragmentierte Anforderungen der Stakeholder; und Mangel an grundlegenden organisatorischen Kapazitäten zur Erhebung und Verarbeitung relevanter Daten. Originalität/Wert Dieses Papier ist in erster Linie für Praktiker von Bedeutung. Es blickt über die übliche „Nachhaltigkeitsrhetorik“ hinaus, da es einen viel differenzierteren (da branchenübergreifenden) Blick auf die Treiber und Barrieren der Unternehmensnachhaltigkeit bietet.
Steger et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.