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Aufgrund der schnellen Entwicklungen in der Klimawissenschaft sind Wissenschaftler nun in der Lage, signifikante Treibhausgasemissionen, die von großen Öl- und Gaskonzernen verursacht werden, quantifizierbar mit spezifischen Klimafolgen zu verknüpfen. Diese wissenschaftlichen Fortschritte wurden durch die Veröffentlichung von Dokumenten und Studien begleitet, die darauf hindeuten, dass die Öl- und Gasindustrie bereits vor sechzig Jahren angeblich Kenntnis von dem Klimawandel hatte und dennoch aktiv daran arbeitete, den Klimawandel zu leugnen und die staatliche Regulierung in dieser Angelegenheit zu verzögern. Obwohl klimabezogene Rechtsstreitigkeiten gegen die Industrie in verschiedenen Jurisdiktionen voranschreiten, konzentrieren sich Verfahren gegen Öl- und Gaskonzerne hauptsächlich auf Handlungen auf nationaler Ebene, die Schadensersatz für die Auswirkungen des Klimawandels fordern und auf Klagen, die von Staatsanwälten in den Vereinigten Staaten eingereicht wurden. Es gab keinen Versuch, diese Unternehmen im internationalen Raum für die weitreichenden und irreversiblen globalen Folgen ihres angeblichen Verhaltens strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen. Dieser Artikel untersucht, ob fossile Brennstoffkonzerne – oder deren Beamte – für ihr angebliches Verhalten auf internationaler Ebene zur Rechenschaft gezogen werden sollten und insbesondere, ob diese Unternehmen (oder Unternehmensbeamte) wegen der im Römischen Statut des Internationalen Strafgerichtshofs aufgeführten Verbrechen untersucht und verfolgt werden könnten. Durch dieses Prisma zielt der Artikel darauf ab, eine breitere Frage zu bewerten: ob das Römische Statut für die Verfolgung von Umweltdelikten von Unternehmen anwendbar ist. In diesem Sinne beschäftigt sich der Artikel mit dem neuesten Politikpapier der Staatsanwaltschaft des IStGH, das unter anderem das Ziel formuliert hat, Verbrechen nach dem Römischen Statut zu verfolgen, die zur Zerstörung der Umwelt führen, und untersucht weiter, ob solche Verfahren für unternehmerisches Handeln geeignet sind.
Donna Minha (Mi,) hat diese Frage untersucht.
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