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Zweck: dieser Artikel untersucht die zunehmende Praxis der Anwendung des Ökosystemansatzes im Geschäftsleben von Organisationen und das Ausmaß seines Einflusses auf zukünftige Transformationen des Wirtschaftssystems. Die Forschung konzentriert sich auf den Bereich der digitalen Ökosysteme im Bankensektor, der mit nicht-finanziellen Bereichen wirtschaftlicher Aktivitäten verbunden ist. Methoden: Bei der Vorbereitung des Artikels wurden eine Vielzahl von Forschungsmethoden verwendet – die Methode der Systemanalyse, Methoden der Modellierung und vergleichenden historischen Analyse sowie logische und induktive Methoden. Ergebnisse: Der Bankensektor entwickelt aktiv den Prozess der Schaffung digitaler Ökosysteme, die von großen Finanzinstituten als Mittel zur Erzielung zusätzlicher Wettbewerbsvorteile und als Werkzeug zur Erweiterung der Kundenbasis der Bank genutzt werden. Besonders interessant ist die zunehmende Praxis, diese Ökosysteme durch nicht-finanzielle Geschäftsbereiche aufzubauen. Die Ergebnisse der Studie deuten auch auf das Auftreten anderer negativer Konsequenzen hin, die die effektive Entwicklung des Wirtschaftssystems behindern. Dazu gehören: der Oligopolierungsprozess auf den Finanzmärkten, das Auftreten zusätzlicher Barrieren auf diesen Märkten sowie die Bildung oligopolartiger Beziehungen in Segmenten wirtschaftlicher Aktivitäten, die zuvor zu hoch wettbewerbsfähigen Sektoren der Wirtschaft gehörten. Schlussfolgerungen und Relevanz: Die Digitalisierung ist ein objektiver Trend in der Entwicklung wirtschaftlicher Beziehungen in der gegenwärtigen Phase, jedoch trägt die unkontrollierte Anwendung des Digital-Ökosystemansatzes in der Praxis von Bankinstituten Risiken einer weiteren Konsolidierung nicht wettbewerbsfähiger Beziehungen im wichtigsten Sektor der nationalen Wirtschaft in sich. Der Bankensektor beeinflusst zusätzlich durch die Einbeziehung von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Bankaktiva in Ökosysteme die Etablierung solcher Beziehungen in Sektoren der Wirtschaft, die traditionell mit hoch wettbewerbsfähigen Bereichen wirtschaftlicher Aktivitäten verbunden sind.
Gennady A. Shcherbakov (Mi.) untersuchte diese Frage.