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Tonen-basierte Pigmente gehören zu den traditionellsten. Im Gegensatz zu anderen mineralischen Pigmenten wurden sie nie vollständig durch synthetische Analoga ersetzt und werden auch heute noch in der Malerei verwendet. Da ihre Analyse einen spezifischen Ansatz erfordert, war die detaillierte Unterscheidung von Tonpigmenten nie Teil der routinemäßigen chemisch-technologischen Forschung in den schönen Künsten - unabhängig von dem großen Potenzial der Tonminerale zur Bestimmung der regionalen Herkunft des Materials. Dieser Übersichtsartikel kartiert und fasst die Forschung zu Tonpigmenten in historischen Gemälden zusammen, die seit Beginn dieses Jahrtausends systematisch von den Autoren verfolgt wurde. Diese Zusammenführung und Verknüpfung von Wissen war eine Gelegenheit für eine neue Reflexion über die gemeinsamen Aspekte dieser Forschungsprojekte, sei es methodisch oder interdisziplinär, da diese Erkenntnisse eng mit der kunsthistorischen Bewertung von Kunstwerken verbunden sind. Er bietet einen umfassenden Einblick in die Mikroanalyse von Tonpigmenten unter Verwendung von Pulverdiffraktion mit Röntgenstrahlen und ergänzenden Methoden. Bedeutende neue Erkenntnisse stammen beispielsweise aus der Forschung zum italienischen Barock. Es wird deutlich, dass die günstige Verfügbarkeit von Rohmaterial, Töpferton, eine wichtige Rolle im Wandel der Maltechnologie um den Übergang vom 16. zum 17. Jahrhundert spielen konnte.
Hradil et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.
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