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Daten zu den Themen internationaler Umweltverträge von 1870 bis 1990 werden verwendet, um einen historischen Wandel in der Definition von "Natur" von Ressource zu lebenswichtiger globaler Ökosystem zu demonstrieren. Dieses neuere wissenschaftliche Modell erhöhte die Relevanz der Natur für die Weltgesellschaft und katalysierte somit einen exponentiellen Anstieg des internationalen Diskurses und der Aktivitäten im Hinblick auf die Umwelt. Der Effekt ist in Ereignisgeschichtsanalysen der Rate, mit der internationale Umweltverträge im Zeitraum 1870–1990 abgeschlossen wurden, offensichtlich. Zwei organisatorische Veränderungen spielten ebenfalls eine Rolle bei der Verbreitung internationaler Umweltverträge: Die allgemeine Strukturierung der Weltpolitik hatte einen positiven Effekt, während die Konsolidierung eines offiziellen intergouvernementalen Umweltbereichs einen negativen Effekt hatte, selbst bei konstant gehaltenen Auswirkungen des Bevölkerungswachstums und der industriellen Degradation.
D. J. Frank (Mo.) untersuchte diese Frage.
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