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Das Konzept der Spezifität psychosomatischer Erkrankungen (Alexander) wird zurzeit differenziert. Um einige Aspekte dieses Problems zu klären, wollen wir untersuchen, ob sich die Arten der Selbsteinschätzung normaler Personen von denen der Patienten mit bronchialem Asthma unterscheiden. In einem zweiten Schritt werden wir prüfen, ob diese Arten der Selbsteinschätzung auch in der Expertenbewertung vorkommen und drittens die Unterschiede zwischen den beiden Gruppen hinsichtlich ihres Hilfesuchverhaltens. Zu diesem Zweck wurden die Daten von 135 Patienten mit bronchialem Asthma (die zwischen 1979 und 1982 an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg untersucht wurden) und von 330 Personen der Mannheimer Kohortenstudie (die eine repräsentative Stichprobe der durchschnittlichen städtischen Bevölkerung sind) neu analysiert. Mithilfe des Freiburger Persönlichkeitsinventars (FPI) wurden Datenclusteranalysen durchgeführt. Bewertet von einer Gruppe von 5 (5-Cluster-Lösung) unterscheiden sich die Muster der Selbsteinschätzung von Patienten mit bronchialem Asthma nicht signifikant von denen normaler Personen. Sie hatten eine hohe Korrelation zur Expertenbewertung und zu anderen sozialmedizinisch wichtigen äußeren Kriterien. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Spezifität psychosomatischer Patienten im Vergleich zu normalen Personen in einem Muster der Selbsteinschätzung auf der Ebene des FPI nicht sehr überzeugend ist. Daher erscheint weitere Forschung auf diesem Gebiet notwendig.
Deter et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.
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