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Zusammenfassung Die globale Finanzkrise wurde verursacht, weil das Volumen giftiger Vermögenswerte im Finanzsystem so gewachsen war, dass das System nicht mehr damit umgehen konnte. Die dominante Ansicht unter heterodoxen Ökonomen ist, dass dieser Punkt kritischer Masse aufgrund verschiedener Mängel im Finanzsystem erreicht wurde. Diese Arbeit stellt die begleitende Sichtweise dar, dass die giftigen Vermögenswerte größtenteils als Reaktion auf externe Druckverhältnisse geschaffen wurden, von denen eine Hauptquelle die globale Ungleichheit war: Während die Einkommensungleichheit ein wichtiger Faktor hinter dem Angebot dieser Vermögenswerte war, war die Vermögenskonzentration ein wesentlicher Faktor hinter der Nachfrage danach. Die politischen Implikationen dieser Analyse sind, dass die Einkommensverteilung und der Vermögenserwerb gerechter strukturiert sein müssen, um zukünftige globale Finanzkrisen zu vermeiden. Dies schließt nicht andere Vorschläge aus, um das Finanzsystem transparenter und verantwortungsbewusster zu gestalten. Der Punkt ist vielmehr, dass diese Vorschläge für sich allein nicht ausreichen. Egal wie radikal die Umstrukturierung des Finanzsystems ist, solange externe Druckverhältnisse bestehen bleiben, die es zwingen, Produkte zu schaffen oder Praktiken nachzugehen, die schädlich sind, werden solche Produkte und Praktiken weiterhin eingeführt und Finanzkrisen werden weiterhin auftreten.
Photis Lysandrou (Mon,) untersuchte diese Frage.