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Informationstechnologie (IT) ermöglicht es Mitgliedern der wachsenden älteren Bevölkerung, länger unabhängig zu bleiben. Dennoch bleibt bei zunehmender Verbreitung der Technologie eine altersbedingte Unterauslastung der IT beobachtbar. Beispielsweise sind ältere Menschen (65 Jahre und älter) signifikant weniger geneigt, das Internet zu nutzen, als die durchschnittliche Bevölkerung (siehe zum Beispiel Europäische Kommission, 2011). Diese altersbedingte digitale Kluft hindert viele ältere Menschen daran, IT zu nutzen, um ihre Lebensqualität durch Werkzeuge wie internetbasierte Dienstleistungsbereitstellung zu verbessern. Trotz der Bedeutung dieses Phänomens fehlt in der Literatur zu Informationssystemen (IS) eine umfassende Betrachtung und Erklärung der Technologieakzeptanz im Allgemeinen und spezifisch der Internetnutzung durch ältere Menschen. Diese Arbeit untersucht daher die Absichten älterer Menschen bezüglich der Internetnutzung und identifiziert wichtige Einflussfaktoren. Vier alternative Modelle basierend auf der Theorie der Technologieakzeptanz werden im Kontext umfassender Umfragedaten getestet. Infolgedessen wird ein Modell entwickelt, das bis zu 84% der Varianz in der Technologieakzeptanz bei älteren Menschen erklärt. Wir diskutieren den Beitrag unserer Analysen zur Forschung über Internetnutzung (und IT-Nutzung im Allgemeinen) durch ältere Menschen, zur digitalen Kluft und zur Technologieakzeptanz und identifizieren potenziell effektive Wege für zukünftige Forschung und theoretische Entwicklung.
Niehaves et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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