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HINTERGRUND: Massively Multiplayer Online Role-Playing Games (MMORPGs) sind Videospiele, in denen eine große Anzahl von Spielern in einer persistierenden virtuellen Welt miteinander interagiert. MMORPGs können problematisch werden und zu negativen Auswirkungen im täglichen Leben führen (z. B. Verlust der Kontrolle über das Spielverhalten, beeinträchtigte soziale und individuelle Lebensqualität). Ziel der vorliegenden Studie ist es, psychologische Prädiktoren des problematischen Engagements in MMORPGs zu untersuchen. STICHPROBE UND METHODEN: Vierundfünfzig Männer, die regelmäßig MMORPGs spielten, wurden in Cybercafés rekrutiert und mit der UPPS Impulsive Behavior Scale (die 4 Facetten der Impulsivität bewertet) und dem Motivation to Play Online Questionnaire (der persönliche Motive zum Online-Spielen bewertet) untersucht. Negative Konsequenzen aufgrund übermäßiger Internetnutzung wurden mit dem Internet Addiction Test bewertet. ERGEBNISSE: Die multiple Regressionsanalyse zeigte, dass die problematische Nutzung von MMORPGs signifikant vorhergesagt wird durch: (1) hohe Dringlichkeit (b = 0,45) und (2) eine Motivation zu spielen zur Immersion (b = 0,35). SCHLUSSFOLGERUNG: Diese Studie zeigte, dass das Engagement in MMORPGs für bestimmte Individuen (die durch eine Neigung zum impulsiven Handeln in emotionalen Kontexten charakterisiert sind und motiviert sind, um in einer virtuellen Welt einzutauchen) problematisch werden kann und spürbare negative Konsequenzen im Alltag mit sich bringt.
Billieux et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.