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Die atemberaubende Geschichte hinter den Kulissen der nahezu katastrophalen globalen Finanzkrise der späten 1990er Jahre und wie der Internationale Währungsfonds versuchte – und scheiterte – sie zu stoppen. Zu einer Zeit, als der IWF das Objekt intensiver politischer Kontroversen geworden ist, ist Die Züchtigung das erste Buch, das einen Blick hinter die Kulissen des Fonds während eines außergewöhnlich turbulenten Zeitraums in der modernen Wirtschaftsgeschichte bietet. Basierend auf Interviews mit mehr als 200 Offiziellen des IWF, der Weltbank, des US-Finanzministeriums, der Federal Reserve, des Weißen Hauses und vieler ausländischer Regierungen erzählt Die Züchtigung von dem Kampf, die Finanzkrise einzudämmen, die Mitte 1997 in Thailand aufflammte und sich auf drei Kontinente ausbreitete. Ihre beunruhigende Schlussfolgerung: Zu einer Zeit, in der massive Geldflüsse Grenzen und Ozeane überschreiten, ist der IWF oft kläglich unzureichend ausgestattet, um die globale Wirtschaft zu schützen oder gegen virulente neue Arten von Investorenpaniken vorzugehen. Der IWF und seine Aufseher haben das Bild von Genies kultiviert, die kühl wirksame wirtschaftliche Heilmittel bereitstellen. Aber die Realität, wie der Wirtschaftsreporter der Washington Post, Paul Blustein, zeigt, ist, dass, während die Märkte sanken und Zahlungsausfälle drohten, die Wächter der globalen finanziellen Stabilität oft umherirrten, stolperten, improvisierten, untereinander stritten und chaotische Kompromisse schlossen. Die Züchtigung – eine wichtige und faszinierende Lektüre für alle, die an Wirtschaft, Finanzen und Wirtschaftswissenschaften interessiert sind – wird die Leser aus jeglicher Selbstzufriedenheit schämen.
Eine Fri-Studie untersuchte diese Frage.