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Eine der größten Herausforderungen, die unser visuelles System bewältigen muss, besteht darin, die aktuelle Position eines verdeckten sich bewegenden Objekts zu beurteilen. Diese Berechnung ist als Bewegungsextrapolation (ME) bekannt und ist erforderlich, um mehrere Aufgaben auszuführen: zum Beispiel zu beurteilen, wann ein verdecktes sich bewegendes Ziel mit einem gegebenen Hinweis kollidiert oder ob es rechtzeitig wieder erscheint. Diese Aufgaben können leicht in ökologischeren Bedingungen auftreten und unterstreichen die Bedeutung von ME in unserem täglichen Leben. Ziel der aktuellen Übersichtsarbeit ist es, die vorhandene Literatur zu synthetisieren, die Ziele während verdeckter Bewegung untersucht hat, um einen allgemeinen Überblick über das Thema zu bieten. Zu diesem Zweck werden verschiedene Aspekte diskutiert: verdeckte Bewegung als echtes Wahrnehmungsphänomen, die in der Literatur häufig verwendeten Aufgaben, wie perceptuelle und kognitive Faktoren die individuelle Leistung beeinflussen können, welche Mechanismen während ME beteiligt sein sollen und schließlich die neuronalen Korrelate der Wahrnehmung von verdeckter Bewegung.
Battaglini et al. (Mi.) haben diese Frage untersucht.
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