Key points are not available for this paper at this time.
ZIEL: Die Erfahrungen von Patienten mit Typ-2-Diabetes in einem webbasierten Disease-Management-Programm zu beschreiben, das auf einer interaktiven elektronischen Patientenakte basiert. DESIGN: Qualitative Analyse von semi-strukturierten Interviews mit Patienten, die in ein Diabetes-Care-Modul eingeschrieben waren, das Zugang zu ihrer elektronischen Patientenakte, sichere E-Mails, die Möglichkeit, Blutzuckerwerte hochzuladen, eine Bildungswebsite mit endorsierten Inhalten und ein interaktives Online-Tagebuch zum Eintragen von Aktivitäten, Ernährung und Medikamenten umfasste. SETTING: Die Häuser der Patienten im Bundesstaat Washington, Vereinigte Staaten. TEILNEHMER: Neun Teilnehmer im Alter von 45-65 Jahren führten Interviews vor und nach der Nutzung des Programms durch. ERGEBNISSE: Sechs Themen traten hervor: das Gefühl, dass nicht-akute Anliegen einzigartig gewertschätzt werden; ein verstärktes Gefühl der Sicherheit in Bezug auf Gesundheit und Gesundheitsversorgung; Frustration über unerfüllte Erwartungen; das Gefühl, besser in der Lage zu sein, sich selbst zu managen; Wertschätzung von Feedback; und die Schwierigkeit, das Programm in die täglichen Aktivitäten einzupassen. Drei Themen - Wertschätzung nicht-akuter Anliegen, Sicherheitsgefühl und unerfüllte Erwartungen - sind besonders relevant für die Gestaltung und Nutzung webbasierter Werkzeuge zur Betreuung von Patienten mit Diabetes und chronischen Erkrankungen. FAZIT: Die Erfahrungen der Teilnehmer unterstützen weitere Studien zum offenen Zugang zur elektronischen Patientenakte und zur Online-Kommunikation zwischen Patienten und ihren Anbietern. Die Entwicklung webbasierter Disease-Management-Programme sollte die spezifischen Bedürfnisse und Erwartungen der Patienten berücksichtigen, und Patienten und Anbieter sollten offene Gespräche darüber führen, was webbasierte Pflege bieten kann und was nicht.
Ralston et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.