Was ist Modernität und warum streben Afrikaner danach, sie zu erreichen? Umarmen afrikanische Kulturen die Werte der Modernität, und decken die bestehenden Konzeptualisierungen der Modernität afrikanische Axiologien ab? Wenn modernes Erbe eine Manifestation der Modernität ist, sind moderne Erbestätten in Afrika notwendigerweise in Kolonialität verwurzelt? Kann afrikanisches modernes Erbe so konzipiert werden, dass es mehr ist als eine Unterkategorie des (westlichen) modernen Erbes? Dieses konzeptionelle Papier behandelt die oben genannten Fragen aus der Perspektive der Dekolonialität. Es analysiert die Grundsätze der Modernität, um den Platz des afrikanischen Erbes des 20. Jahrhunderts zurückzufordern und es vom westlich-eurozentrischen Erbe und den damit verbundenen Werten der Moderne zu befreien. Es hinterfragt die Rhetorik alternativer Modernitäten und sucht stattdessen nach Alternativen zur Modernität. Geleitet von dem 'Grenzdenken' der dekonditionalen Denkschule schlägt es vor, das postkoloniale Erbe Afrikas durch 'Exterritorialität' und Transmodernität zu definieren, wobei die Existenz einer Gegennarration zur westlichen modernen Bewegung/Modernismus anerkannt wird. Es schlägt eine neue transversale Erbekategorie vor, die in dekolonialen Bewegungen verwurzelt ist, um die modernen Geschichten und kulturellen Erben Afrikas zu dezentrieren.
Der Human Sciences Research Council (Fri,) hat diese Frage untersucht.