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Während Online-Communities die Unternehmensleistung verbessern können, gelingt es ihnen häufig nicht, Mitglieder zu halten. Um diese Herausforderung anzugehen, fordern Wissenschaftler und Manager den Einsatz von Gamification. Trotz des zunehmenden Einsatzes von Gamification in Online-Communities bleibt das Verständnis ihrer Auswirkungen auf die Erfahrungen und das Verhalten der Mitglieder begrenzt. Wir stellen die Hypothese auf, dass Gamification die wahrgenommene distributive und prozedurale Gerechtigkeit der Mitglieder beeinflusst. In experimentellen Studien bewerten wir den Einfluss der wahrgenommenen Gerechtigkeit in der Gamification auf die Beiträge der Mitglieder. Wir stellen fest, dass hohe wahrgenommene prozedurale Gerechtigkeit in der Gamification eine notwendige Voraussetzung für Mitgliedsbeiträge ist, während hohe distributive Gerechtigkeit die spielbezogene Unsicherheit verringern kann, wodurch gamifizierte Praktiken weniger Spaß machen, insbesondere für wenig engagierte Community-Mitglieder, die dazu neigen, Belohnungen zu schätzen. Wir erweitern die Literatur, indem wir (a) die zentrale Rolle der wahrgenommenen Gerechtigkeit für die Persistenz von Online-Communities hervorheben und (b) aufzeigen, dass hohe distributive Gerechtigkeit dazu führen kann, dass Gamification in Online-Communities gegenproduktiv wird, indem sie die Erfahrungen und Beiträge der Mitglieder beeinflusst.
Leclercq et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.