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PROBLEM: Obwohl Gebärmutterhalskrebs hochgradig vermeidbar und behandelbar ist, ist er der häufigste und tödlichste Krebs bei Frauen in Ruanda. ANSÄTZE: Durch die Mobilisierung einer vielfältigen Koalition von Partnerschaften wurde Ruanda das erste Land in Afrika, das einen nationalen strategischen Plan zur Prävention, Früherkennung und Behandlung von Gebärmutterhalskrebs entwickelt und umgesetzt hat. LOKALE BEDINGUNGEN: Ruanda - eine kleine, landlocked Nation in Ostafrika mit einer Bevölkerung von 10,4 Millionen - ist gut positioniert, um eine Reihe von "hochbelasteten" nicht übertragbaren Krankheiten anzugehen. Die integrierte Antwort des Landes auf Infektionskrankheiten hat in den letzten zehn Jahren zu einem drastischen Rückgang der vorzeitigen Sterblichkeit geführt. RELEVANTE VERÄNDERUNGEN: In den Jahren 2011-2012 impfte Ruanda 227.246 Mädchen mit allen drei Dosen des Impfstoffs gegen humane Papillomviren (HPV). Bei den anspruchsberechtigten Mädchen wurden 2011 und 2012 Impfquoten von 93,2% bzw. 96,6% erreicht. Das Land hat auch landesweite Screening- und Behandlungsprogramme initiiert, die auf visueller Inspektion des Gebärmutterhalses mit Essigsäure, HPV-DNA-Tests, Kryotherapie, dem Loop-Elektrochirurgischen Exzisionsverfahren und verschiedenen fortschrittlichen Behandlungsoptionen basieren. GELERNTES: Länder mit niedrigem Einkommen sollten beginnen, Gebärmutterhalskrebs anzugehen, indem sie Prävention, Screening und Behandlung in die routinemäßigen Gesundheitsdienste für Frauen integrieren. Dies erfordert politischen Willen, intersektorale Zusammenarbeit und Planung, innovative Partnerschaften sowie ein robustes Monitoring und eine Evaluation. Mit externen Unterstützungen und angemessener Planung können innerhalb weniger Jahre hohe landesweite Abdeckungsraten für HPV-Impfungen und Screenings auf Gebärmutterhalskrebs erreicht werden.
Binagwaho et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.