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Diese Sonderausgabe untersucht die analytische Bedeutung von Immobilität zum Verständnis der Ungleichheiten, die die wachsende globale Mobilität und Migration anregen und gleichzeitig damit coexistieren. Mit einem besonderen Fokus auf die Literatur zu migrantischen Pflegekräften wird untersucht, wie die sozial-räumliche Mobilität dieser Arbeiter blockiert, festgefahren und eingeschränkt ist und wie diese Immobilitäten integral zu ihren Migrationserfahrungen gehören. Indem wir Doreen Masseys Idee der ‚Machtgeometrien‘ auf die Migrationsforschung ausdehnen, bieten wir das Konzept einer ‚Im/mobilitätswende‘ an – wobei der Schrägstrich die Verbindungen zwischen Immobilität und Mobilität hervorhebt – um zu betonen, wie bestimmte Formen der Bewegung durch die Vorschriften, Ungleichheiten und disziplinarischen Zwänge, die diese Bewegung eingrenzen, geprägt werden. Im aktuellen globalen Kontext, in dem Fremdenfeindlichkeit und Antimigrationsstimmungen zunehmen und temporäre Arbeitsregime für Migranten aller Art zunehmend verbreitet sind, argumentieren wir, dass die Aufmerksamkeit für die vielen Formen von Immobilität, die im Bereich der Migration von Pflegearbeit sichtbar sind, Hinweise dafür bieten kann, wie Immobilitäten in Bezug auf die zeitgenössische Migrationspolitik im Allgemeinen funktionieren.
Bélanger et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.