Key points are not available for this paper at this time.
Mäuse, die homozygot für eine gezielte Störung des LDL-Rezeptor-Gens (LDLR-/- Mäuse) sind, wurden mit einer Diät gefüttert, die 1,25 % Cholesterin, 7,5 % Kakaobutter, 7,5 % Kasein und 0,5 % Cholsäure enthielt. Das Gesamtplasmacholesterin stieg von 246 auf > 1.500 mg/dl, was mit einem marked Anstieg von VLDL, intermediären Dichte-Lipoproteinen (IDL) und LDL-Cholesterin sowie einer Abnahme des HDL-Cholesterins einherging. Bei Wildtyp-Wurfgeschwistern, die die gleiche Diät erhielten, blieb das Gesamtplasmacholesterin < 160 mg/dl. Nach 7 Monaten entwickelten die LDLR-/- Mäuse eine massive xanthomatöse Infiltration der Haut und des subkutanen Gewebes. Die Aorta und die koronaren Ostien wiesen grobe Atherome auf, und die Klappen des Aortenventils waren durch cholesterinbeladene Makrophagen verdickt. Solche Veränderungen wurden nicht bei den LDLR-/- Mäusen auf einer normalen Futterdiät oder bei Wildtyp-Mäusen, die entweder eine Futterdiät oder die fettreiche Diät erhielten, beobachtet. Wir schließen daraus, dass LDL-Rezeptoren weitgehend für die Resistenz der Wildtyp-Mäuse gegen Atherosklerose verantwortlich sind. Die cholesterin-gefütterten LDLR-/- Mäuse bieten ein neues Modell für die Untersuchung von Umwelt- und genetischen Faktoren, die die Prozesse der Atherosklerose und Xanthomatose modifizieren.
Ishibashi et al. (Sun) untersuchten diese Frage.