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Diese Studie testete ein Modell für sicheres Sexualverhalten unter Verwendung von Variablen aus der sozial-kognitiven Lerntheorie, dem Gesundheitsglaubensmodell, der Theorie des überlegten Handelns und Theorien des kognitiven Bewältigungsstils. Zwei Arten von sicherem Sexualverhalten wurden gemessen: die Häufigkeit der Verwendung von Kondomen und die Diskussion über AIDS und frühere Partner mit einem Sexualpartner. Die Teilnehmer – 275 Studenten – füllten einen anonymen schriftlichen Fragebogen aus. Die Variablen (Verhaltensintention, wahrgenommene Anfälligkeit, Barrieren, Selbstwirksamkeit, Überwachung, Abschwächung und soziale Unterstützung) sagten 35% der Varianz in der Verwendung von Kondomen und 13% der Varianz in der Diskussion (adjustierte R2s) voraus. Die Intention war der stärkste Prädiktor beider Arten von sicherem Sexualverhalten. Wahrgenommene Anfälligkeit und wahrgenommene Barrieren waren mit der Absicht, ein Kondom zu verwenden, assoziiert; wahrgenommene Barrieren standen in umgekehrtem Verhältnis zur Verwendung von Kondomen. Selbstwirksamkeit war mit der Absicht, über AIDS und frühere Partner mit einem Sexualpartner zu sprechen, und dem berichteten Gespräch darüber verknüpft; soziale Unterstützung war mit der Absicht zu diskutieren verbunden. Ein informationsvermeidender Bewältigungsstil war negativ mit der Verwendung von Kondomen assoziiert. Die Implikationen für zukünftige Forschungs- und Interventionsbemühungen im Bereich der AIDS-Prävention werden diskutiert.
Karen Basen‐Engquist (Mon,) untersuchte diese Frage.