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Dieser Beitrag untersucht „typische Autismus-Essays“ und deren rhetorische Gemeinplätze sowie ihre weitgehend neurotypischen Diskurskonventionen. Im Bereich der Rhetorik und Komposition ähneln zirkuläre Metaphern in der Diskursgemeinschaftstheorie beliebten Darstellungen von Autismus als niedrig-funktionierend/hoch-funktionierend Binär. Jedes fachspezifische Gespräch versucht, Gruppen von Menschen (schreibende Studierende, Autisten) so zu definieren, als ob es klare und feste Grenzen der Identität gäbe. Ich behaupte, dass typische Autismus-Essays Fragen der Macht sowie deren neurotypisch definierten Genre-Konventionen verschleiern und damit autistischen Selbstvertretern einen Platz in den Gesprächen, die sie betreffen, effektiv verwehren. Schlüsselwörter: Autismus; Autisten; Kreise; Kognitivismus; Diskursgemeinschaften; Essays; Genre-Theorie; Neurodiversität; Neurotypizität; Rhetorik und Komposition; Spektrum
Melanie Yergeau (Mon,) hat diese Frage untersucht.