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Die Globalisierung wirtschaftlicher Aktivitäten und transnationaler Unternehmen (TNCs) hat uns dazu geführt, zu denken, dass wir in eine ‚grenzenlose‘ Welt eintreten. Einige Propheten der Globalisierung behaupten, dass sie zum Ende der Geographie geführt hat. Für sie hat der Staat aufgehört, eine Institution zu sein, die in der Lage ist, Einfluss auf die Aktivitäten des transnationalen Kapitals auszuüben, das ebenfalls zunehmend „ortenlos“ geworden ist. Dieses Papier zielt darauf ab, die Frage des angeblichen Endzustandsdiskurses einer ‚grenzenlosen‘ Welt zu bestreiten. Es argumentiert, dass trotz der beschleunigten Prozesse der Globalisierung nationale Grenzen weiterhin in der Entscheidungsfindung und der globalen Reichweite des Kapitals von Bedeutung sind. Der Begriff einer ‚grenzenlosen‘ Welt ist mehr Folklore als Realität. Basierend auf theoretischer und empirischer Literatur in der internationalen Politischen Ökonomie und Wirtschaftswissenschaft bietet das Papier eine dialektische Perspektive, die die sich verändernde Beziehung zwischen Kapital und Staat sowie die eingebettete Beziehung zwischen Kapital und Raum in der Organisation der globalen Raumwirtschaft untersucht. Beide Argumente weisen gemeinsam auf die Bedeutung hin, dynamische Transformationen der globalen Wirtschaft zu verstehen, bevor man ihre Globalisierungstendenzen in Betracht zieht.
Henry Wai‐chung Yeung (Di,) hat diese Frage untersucht.