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Achillessehnen (AT) und Patellarsehnen (PT) sind bei erwachsenen Sportlern häufig von Tendinopathie betroffen, aber die Prävalenz von Symptomen und morphologischen Veränderungen bei Jugendlichen ist unklar. Die Studie hatte zum Ziel, die Prävalenz von Tendinopathie und intratendinösen Veränderungen in ATs und PTs von jugendlichen Athleten zu bestimmen. Insgesamt wurden 760 jugendliche Athleten (13,0 ± 1,9 Jahre; 160 ± 13 cm; 50 ± 14 kg) untersucht. Anamnese, lokale klinische Untersuchung und longitudinale Dopplersonographie-Analyse für sowohl ATs als auch PTs wurden durchgeführt, einschließlich der Identifizierung intratendinöser echogener Veränderungen und Vaskularisationen. Die Diagnose einer Tendinopathie wurde klinisch gestellt, falls eine positive Anamnese von Sehnenschmerzen und Sehnenschmerzen bei Palpation vorlag. Achillessehnen-Tendinopathie wurde in 1,8 % und Patellarsehnen-Tendinopathie in 5,8 % diagnostiziert. Vaskularisationen waren in 3,0 % der ATs und 11,4 % der PTs sichtbar, Hypoechogenitäten in 0,7 % und 3,2 % sowie Hyperechogenitäten in 0 % und 0,3 %, jeweils. Vaskularisationen und Hypoechogenitäten waren statistisch signifikant häufiger bei Männern als bei Frauen (P ≤ 0,02). Probanden mit Patellarsehnen-Tendinopathie hatten eine höhere Prävalenz struktureller intratendinöser Veränderungen als solche ohne PT-Symptome (P ≤ 0,001). Bei jugendlichen Athleten ist Patellarsehnen-Tendinopathie dreimal häufiger als Achillessehnen-Tendinopathie. Langzeitstudien sind notwendig, um den physiologischen oder pathologischen Ursprung von Vaskularisationen und deren prädiktiven Wert für die Entwicklung von Tendinopathie zu untersuchen.
Cassel et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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