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Aktuelle dynamische MRA-Techniken sind durch zeitliche Auflösung und Einschränkungen im Signal-Rausch-Verhältnis begrenzt. GRASP, eine schnelle und flexible MRI-Technik, die komprimierte Abtastung, parallele Bildgebung und golden-angle radiale Abtastung kombiniert, erwirbt volumetrische Daten kontinuierlich und kann nachträglich für benutzerspezifische Anwendungen rekonstruiert werden. Wir beschreiben eine maßgeschneiderte Pipeline zur retrospektiven Rekonstruktion einer ultrahohen zeitlichen Auflösung, dynamischen MRA aus GRASP-Bildern, die im Verlauf der Routinepraxis erfasst wurden. GRASP-Scans wurden mit einer maßgeschneiderten Implementierung des GRASP-Algorithmus rekonstruiert und mit MeVisLab (MeVis Medical Solutions AG, Deutschland) nachbearbeitet. Zwanzig aufeinanderfolgende Untersuchungen wurden von drei Neuroradiologen hinsichtlich der angiografischen Qualität spezifischer Gefäßsegmente und Bildartefakte auf einer 4-Punkte-Skala bewertet. Unsubtrahierte Bilder, baseline-subtrahierte Bilder und ein zeitliches Gradientendatensatz waren in 2D- und 3D-Rekonstruktionen verfügbar. Deutliche arterielle und kapillare Phasen wurden in allen Rekonstruktionen identifiziert, mit einem Median von 2 Bildern (IQR1-3 und 2-3). Die mediane Bewertung der Gefäßsegmente betrug in allen Rekonstruktionen und für nahezu alle Segmente 3 (ausgezeichnet), mit hervorragender intraklassen Korrelation (Bereich 0,91-1,00). Keine Fälle wurden durch Artefakte beeinträchtigt. GRASP-MRI, die in der Routinepraxis erlangt wurde, kann nahtlos umfunktioniert werden, um qualitativ hochwertige 4D-MRA mit isotroper zerebrovaskulärer Angiografie mit einer Auflösung von 1-2 Sekunden zu erzeugen. Weiterführende Untersuchungen zur diagnostischen Genauigkeit bei krankheitsspezifischen Anwendungen sind gerechtfertigt.
Goldman-Yassen et al. (Mon,) studied this question.
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