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Die behandlungsemergente zentrale Schlafapnoe (TECSA) ist eine spezifische Form der schlafbezogenen Atemstörung, die durch das Auftreten oder die Persistenz zentraler Apnoen während der Behandlung einer obstruktiven Schlafapnoe gekennzeichnet ist. Ziel dieser Übersicht war es, die Definition, Epidemiologie, potenzielle Mechanismen, klinische Merkmale und Behandlung von TECSA zusammenzufassen. Wir haben bis zum 31. Januar 2020 nach relevanten Artikeln in der PubMed-Datenbank gesucht. Die Prävalenz von TECSA variierte in verschiedenen Studien erheblich. Zu den potenziellen Mechanismen, die zu TECSA führen, zählen Instabilität der ventralen Kontrolle, niedrige Erregungsschwelle, Aktivierung der Dehnungsrezeptoren in der Lunge und verlängerte Zirkulationszeit. TECSA kann bei einigen Patienten eine selbstlimitierte Störung sein und könnte sich im Laufe der Zeit spontan bei fortlaufender Behandlung mit kontinuierlichem positivem Atemwegsdruck (CPAP) lösen. Allerdings persistieren zentrale Apnoen selbst bei regelmäßiger CPAP-Therapie bei einigen Patienten, und neue Behandlungsansätze wie die adaptive Servo-Ventilation könnten notwendig sein. Wir kamen zu dem Schluss, dass trotz der Ergebnisse vieler Studien mehrere Fragen zur TECSA offen bleiben und es notwendig ist, groß angelegte Umfragen mit grundlegender wissenschaftlicher Gestaltung und klinische Studien zur TECSA durchzuführen, um diese Unregelmäßigkeiten zu klären. Darüber hinaus wird es entscheidend sein, die Basisdemografie und die polysomnografischen Daten von TECSA-Patienten sorgfältiger und umfassender zu bewerten.
Zhang et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.