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Ein Grund dafür, dass wir Schwierigkeiten haben, nachhaltige Lösungen zu finden, liegt zum Teil darin, dass wir nicht in der Lage sind, das Gesamtbild zu sehen. Capra (2000 Capra, F. 2000. The challenge of our time.. Resurgence, 203: 18–20. Google Scholar) argumentiert: „Um ökologisch kompetent zu werden, müssen wir lernen, systemisch zu denken – im Sinne von Vernetzung, Kontext und Prozessen“ (p. 270). Wir haben versucht, durch unseren transdisziplinären Lehransatz zum Erlernen von Naturwissenschaften, Mathematik sowie ökologischen Aspekten von Gesellschaft und Umwelt zusammenhängende Lernerfahrungen zu strukturieren. Wir unterstützen Juckers (2002 Jucker, R. 2002. Our common illiteracy: Education as if the Earth and people mattered, Frankfurt: Peter Lang. Google Scholar) Ansicht, dass wir eine laterale Rigorosität über Disziplinen hinweg und eine vertikale Rigorosität innerhalb von Disziplinen benötigen, um Studierende optimal auf das Unterrichten vorzubereiten. Dieser Beitrag untersucht die theoretischen Grundlagen dieses komplexen Ansatzes für die Lehre im grundständigen Studium und berichtet darüber, wie unser Dozententeam gemeinsam eine Abfolge von drei einsemestrigen, integrierten Kernkursen strukturiert hat, die explizit das Thema der Bildung für ökologische Nachhaltigkeit als Grundlage für jeden Kurs und die zugehörige Leistungsbewertung verwendet.
Paige et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.