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Frühere Forschungen haben eindeutig Zusammenhänge zwischen niedrigem sozioökonomischen Status (SES) und schlechten körperlichen Gesundheitszuständen bei Jugendlichen festgestellt. Dieser Artikel bietet einen Überblick über die Hauptwege, durch die Umgebungen mit niedrigem SES die Gesundheit von Jugendlichen beeinflussen. Wir konzentrieren uns auf 2 verbreitete chronische Gesundheitsprobleme bei Jugendlichen heute, Asthma und Fettleibigkeit. Wir überprüfen und schlagen ein Modell vor, das (a) mehrere Einflussstufen umfasst, einschließlich der Nachbarschaft, der Familie und der individuellen Ebene; (b) sowohl soziale als auch physische Bereiche in der Umgebung; und schließlich (c) dynamische Beziehungen zwischen diesen Faktoren. Eine Synthese der bestehenden Forschung und unser vorgeschlagenes Modell lenken die Aufmerksamkeit auf das Konzept nachteiliger physischer und sozialer Belastungen in den Nachbarschaftsumgebungen von Jugendlichen, die familiäre Merkmale und die psychosozialen sowie Verhaltensprofile von Jugendlichen verändern und dadurch das Risiko von Gesundheitsproblemen erhöhen. Wir betonen auch die Bedeutung der Anerkennung von gegenseitigen Einflüssen über die Ebenen und Bereiche hinweg (z. B. zwischen Familie und Kind), die selbstverstärkende Einflussmuster schaffen, die den Einfluss dieser Faktoren auf die Gesundheit von Jugendlichen weiter verstärken. Schließlich dokumentieren wir, dass Faktoren über die Ebenen hinweg interagieren können (z. B. Umweltverschmutzungsgrade mit Stress bei Kindern), um einzigartige, synergistische Effekte auf die Gesundheit von Jugendlichen zu erzeugen. Unser Modell betont die Wichtigkeit, Einflüsse auf die körperliche Gesundheit von Jugendlichen nicht isoliert zu bewerten, sondern im Kontext der breiteren sozialen und physischen Umgebungen, in denen Jugendliche leben. Das Verständnis der komplexen Beziehungen zwischen den Faktoren, die niedrigen SES mit den langfristigen Gesundheitsverläufen von Jugendlichen verbinden, ist notwendig für die Schaffung und Implementierung erfolgreicher Interventionen und Politiken, um letztlich Gesundheitsunterschiede zu reduzieren.
Schreier et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.