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Online-Suchmaschinen, soziale Medien und zielgerichtete Werbedienste verwenden oft ein „datengetriebenes“ Geschäftsmodell, das auf der großflächigen Sammlung, Analyse und Monetarisierung persönlicher Daten basiert. Bei der Bereitstellung solcher Dienste entstehen signifikante Informationsasymmetrien: datengestützte Unternehmen sammeln weit mehr persönliche Daten, als der Verbraucher kennt oder vernünftigerweise überblicken kann, und datengestützte Unternehmen verfügen über viel mehr (technische) Informationen darüber, wie diese Daten verarbeitet werden, als Verbraucher verstehen könnten. Dieser Artikel zeigt die verletzliche Position, in der sich Verbraucher aufgrund von Informationsasymmetrien zwischen ihnen und datengestützten Unternehmen weiterhin befinden. Die DSGVO ist in der Praxis nicht in der Lage, diese Informationsasymmetrien zu verringern, noch kann sie für effektive Transparenz sorgen, da sie die einzigartigen Merkmale des datengestützten Geschäftsmodells nicht berücksichtigt. Verbraucher sind somit mit einem unüberwindbaren Mangel an Transparenz konfrontiert, der sowohl inhärent als auch die unvermeidliche Folge des Ausmaßes der Informationsasymmetrien ist, die auf dem datengestützten Markt vorhanden sind.
Peter J. van de Waerdt (Wed,) hat diese Frage untersucht.