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ZWECK DER ÜBERSICHT: Schlaf unterliegt während der Adoleszenz erheblichen Veränderungen, und das Risiko für Suizid beginnt ebenfalls in diesem Zeitraum zu steigen. Diese Übersicht konzentriert sich auf die jüngste Literatur zur Beziehung zwischen Schlaf und suizidalem Verhalten und schlägt Richtungen für zukünftige Forschungen vor. JÜNGSTE ERGEBNISSE: Der Schlaf von Jugendlichen ist durch weit verbreitete Schlafbeschränkungen, unregelmäßige Schlafzeitpläne, Tagesmüdigkeit und ein erhöhtes Risiko für Schlafstörungen gekennzeichnet. Mehr Forschung zu Schlaf, psychosozialen Beeinträchtigungen, psychiatrischen Störungen und suizidalem Verhalten bei Jugendlichen wurde durchgeführt. Suizidale psychiatrische Patienten hatten mehr Schlafstörungen, einschließlich Insomnie, Hypersomnie oder Albträumen als nicht-suizidale Patienten. Kürzere REM-Latenz und erhöhte REM-Aktivität wurden als Marker für Suizidalität bei psychiatrischen Patienten festgestellt. Epidemiologische Studien haben gezeigt, dass Insomnie, Albträume und Schlafinsuffizienz mit einem erhöhten Suizidrisiko verbunden sind. Obwohl die Verbindung zwischen Insomnie und suizidalem Verhalten anscheinend durch Depressionen vermittelt wird, deuten bestehende Daten auf eine unabhängige prädiktive Rolle von Albträumen im zukünftigen suizidalen Verhalten hin. ZUSAMMENFASSUNG: Schlafverlust oder -störungen sind wahrscheinlich ein Signal für ein erhöhtes Risiko zukünftiger suizidaler Handlungen bei Jugendlichen. Großangelegte prospektive Studien und neurobiologische Studien sind erforderlich, um das komplexe Verhältnis zwischen Schlaf, Psychopathologie und suizidalem Verhalten bei Jugendlichen besser zu verstehen.
Liu et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.