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Zusammenfassung Kürzlich wurden mehrere Theorien über Entscheidungsfindung und Wahrscheinlichkeitsurteil vorgeschlagen, die Ambiguität berücksichtigen (Einhorn und Hogarth, 1985; Gardenfors und Sahlin, 1982). Keine dieser Theorien erklärt jedoch genau, was die psychologischen Ursachen von Ambiguität sind oder geht auf die Frage ein, ob die Effekte von Ambiguität rational sind. In diesem Papier definieren wir Ambiguität als die subjektive Erfahrung des Fehlens von Informationen, die für eine Vorhersage relevant sind. Wir zeigen, wie diese Definition erklären kann, warum Ambiguität Entscheidungen auf die Weise beeinflusst, wie sie es tut. Wir argumentieren, dass es eine Vielzahl rationaler Gründe gibt, warum Ambiguität Wahrscheinlichkeitsurteile und Entscheidungen auf die Weise beeinflusst, wie sie es tut. Wir argumentieren jedoch, dass der Effekt der Ambiguität nicht an der Behauptung zweifelt, dass die Nutzen Theorie ein Standard rationaler Entscheidungen ist. Vielmehr schlagen wir vor, dass der Effekt von Ambiguität auf Entscheidungen die Tatsache hervorhebt, dass die Nutzen Theorie, wie jedes normative Modell der Entscheidungsfindung, nur die optimale Entscheidung vorschreibt, basierend auf dem, was man weiß.
Frisch et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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