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Die Autoren gehen auf folgende Schlüsselfragen ein: (1) Wann sollte ein Unternehmen ein neues Produkt einführen? (2) Welches Leistungsniveau sollte es haben? und (3) Wie beeinflussen die Entscheidungen eines Konkurrenzunternehmens die Zeitplanung und Produktleistungsentscheidungen eines Unternehmens? Die Autoren präsentieren eine detaillierte Fallstudie der ursprünglichen Wettbewerber in der Personal Digital Assistant (PDA) Industrie, auf deren Grundlage sie ein stilisiertes spieltheoretisches Modell für Eintrittszeitpunkte und Leistungsniveaus in einem Duopol konstruieren. Situationen, in denen die Duopolisten symmetrisch sowie asymmetrisch in Bezug auf ihre Schätzungen der Marktgröße und Produktentwicklungskapazitäten sind, werden betrachtet. Wenn die Unternehmen symmetrisch sind, zeigen die Autoren, dass ein Gleichgewicht besteht, wenn die Unternehmen zu unterschiedlichen Zeiten mit unterschiedlichen Leistungsniveaus eintreten. In den asymmetrischen Fällen tritt das Unternehmen, das eine höhere Schätzung der Marktgröße hat, zuerst ein, ebenso wie das Unternehmen mit einem überlegenen Entwicklungsprozess. Die Entscheidungen über das Leistungsniveau hängen jedoch von der Empfindlichkeit der Nachfrage gegenüber dieser Variablen ab. Die Ergebnisse bieten eine Erklärung für empirische Beobachtungen, dass Marktführer in einigen Fällen ihre Führungsposition beibehalten und spätere Markteintritte in anderen Fällen schließlich dominieren. Die Autoren beziehen die Modellergebnisse dann auf tatsächliche Entscheidungen im PDA-Markt und stellen fest, dass Apples Newton „zu wenig, zu früh“ war.
Bayus et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.